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Turnverein Schüpfheim

Korbball - unterschiedliche Leistungen zum Saisonende

Am letzten Wochenende beendeten Schüpfheims Korbballerinnen die Innerschweizer Hallenkorbballmeisterschaft mit gemischten Gefühlen.

Das 2.Liga Team kam mit einem blauen Auge um den Abstieg davon. Sie konnten trotz zwei Niederlagen den Ligaerhalt sichern, waren dabei aber auf fremde Hilfe angewiesen. Das 3.Liga Team erreichte den 8.Schlussrang. In ihren vier Rangspielen erreichten sie zwei Unentschieden, einen Sieg und eine Niederlage. Das U-14 Team hatte ihr Pensum schon letzte Woche abgeschlossen, der zweite Rang war auf Sicher. Sie mussten jetzt lediglich noch warten was ihre Konkurentinnen aus Menznau machten. Letztlich belegten sie dann den zweiten Rang, was ein toller Erfolg ist. Bravo!
(Foto) Es spielten: hinten von links Ramona Zihlmann, Shqiponje Berisha, Julia Wicki, vorne von links; Valerie Bucher, Larissa Jutzi, Melanie Schmid, Corina Zihlmann,

Das U-14 Team belegte an den Innerschweizer Hallenkorbballmeisterschaft mit 18 Punkten den hervorragenden 2.Rang. In den zwölf Spielen erreichten sie ein Korbverhältnis von 67:22 und hatten somit die beste Bilanz aufzuweisen. Nur punktemässig mussten sie Menznau den Vortritt lassen. Der zweite Rang ist ein grosser Erfolg, auch Dank dem grossen Engegement ihrer Trainerin Renate Jutzi. Sie versteht es die jungen Girls zu begeistern, das man dann auch vor, während und nach einem Spiel beobachten kann. Herzliche Gratulation zu dieser Leistung!

Schmerzliche Niederlage

Vor der letzten Runde hatten die 2.Liga Damen ein Dreipunkte Polster auf den Abstiegsplatz. Eigentlich hätte nicht mehr viel passieren können, wenn man das erste Spiel gegen Willisau2 gewonnen hätte. Bis zwei, respektive drei Minuten vor Schluss führte Schüpfheim mit 4:2, hatte das Spiel unter Kontrolle, nachdem sie aus einem 1:2 Rückstand ein 4:2 machten. Was dann passierte hätte fast niemand mehr für möglich gehalten. Nach dem verschossenen Penalty Schüpfheims, glaubten die Willisauerinnen
wieder an ihre Chance, wenigstens noch einen Punkt zu ergattern. Dies wurde auch Tatsache, weil sich die Schüpfheimerinnen zweimal so naiv anstellten und die Gegnerinnen praktisch ohne Gegenwehr zum 4:4 Ausgleich kamen. 30 Sekunden vor Schluss war Schüpfheim somit wieder in Ballbesitz und versuchte noch den Lucky Punch. Willisau kriegte Sekunden vor Schluss noch eine Mannschaftsverwarnung, das zur Folge hatte, dass noch eine Minute nachgespielt wird, mit Ballbesitz Schüpfheim. Die Schüpfheimerinnen versuchten mit allen Mitteln in dieser Spielzeit noch den Sieg zu erringen. Ein unglücklicher Ballverlust nutzten die Willisauerinnen zu einem raschen Konter aus, den sie drei Sekunden vor Schluss zum 5:4 Sieg abschlossen. Die Schüpfheimerinnen waren konsterniert, vorallem der Trainer verstand die Welt nicht mehr. Wie
konnte man so naiv noch den Sieg aus den Händen geben. Das tat weh, umso mehr, als anschliessend Willisau3 sein Spiel gewann und bis an einen Punkt zu Schüpfheim aufschloss.

Glückliches Ende

Gegen Wikon brauchte es einen Punkt, um den Ligaerhalt zu sichern. Schüpfheim zeigte sich nach der zweistündigen Pause gut erholt. Mit Ueberzeugung spielten sie in der ersten Halbzeit und führten zur Pause mit 4:3. Aber die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ganzen Saison. Zu leicht liessen sie sich aus dem Konzept bringen. Die nun härtere Gangart von Wikon behagte ihnen gar nicht. Aus dem 4:3 Vorsprung wurde rasch ein Rückstand. So suchten sie dann im Angriff zu schnell den Abschluss und liessen die Geduld vermissen, die es in so einer Situation braucht. Nichts gelang mehr, weder im Angriff noch in der Abwehr. Immer einen Schritt zu spät, kam Wikon zu einfachen Abschlüssen. Wenigstens war Schüpfheim vorbehalten, den letzten Treffer zu erzielen zum 5:10 Endresultat. Jetzt begann das grosse Bibbern, denn im Anschluss hatte Willisau3 die Chance mit einem Sieg über Leader Grosswangen, den Ligaerhalt zu schaffen und Schüpfheim ins Elend zu stürzen. Nach Anfangsschwierigkeiten setzten sich die Favoritinnen aus Grosswangen doch noch mit 9:5 durch. Die Erleichterung bei den Schüpfheimerinnen war gross. Freude über den Ligaerhalt war zwar nicht gross auszumachen, denn alle wussten, dass sie keine optimale Meisterschaft gespielt haben.
Im Einsatz standen: Seline Emmenegger, Esther Hodel, Renate Jutzi, Ramona Rey, Vera Wermelinger, Manuela Zihlmann, Regi Zihlmann, Sandra Zihlmann.

Rangspiele für das 3.Liga Team

Mit vier Spielen beendete die zweite Damenmannschaft ihre Meisterschaft. Nach der Vorrunde klassierten sie sich auf dem 8.Rang, dies sollte zugleich auch der Schlussrang sein. Trotz tollen Spielen konnten sie sich Rangmässig nicht mehr verbessern. Gegen Schötz (3:3) und Buochs (5:5) kamen sie mit viel Engegement zu zwei Unentschieden, gegen Brunnen (2:6) ging ihnen in der zweiten Halbzeit etwas die Luft aus. Das ist auch ein wenig verständlich, denn sie mussten die ganze Meisterschaft mit nur einer
Auswechselspielerin auskommen. Trotzdem hatten sie zum Ziel das letzte Spiel noch zu gewinnen. Zur grossen Freude konnten sie Roggliswil, nach einem Rückstand
noch klar mit 7:4 besiegen. Bravo für diese tolle Mannschaftsleistung. Ueber die Saison betrachtet, war das Handicap zu gross mit nur einer Ersatzspielerin. Aber das schweisste das Team zusammen, denn jede wusste, ich werde gebraucht. Danke für die tollen Spiele.
Im Einsatz standen; Tatjana Babic, Andjela Milenkovic, Helen Reber, Melissa Sadiku, Conny Stalder, Esther Wicki,